Ein "anderes" Brillen-Projekt ...

... das Sie auch kennen sollten ...


Jeder sollte dort helfen, wo er kann und wo er persönlich mag. Dies schließt  "Konkurrenzdenken" bei Hilfs-Projekten im Prinzip aus.  Hilfsprojekte sollten sich im besten Falle immer "ergänzen".

Daher möchten wir Sie hier auch ausdrücklich auf ein "anderes" Hilfs-Projekt hinweisen, das sich ebenfalls mit dem Thema "Hilfe durch Brillen" beschäftigt.

Es geht um das Projekt  www.eindollarbrille.de  von Martin Aufmuth aus Erlangen.
 


Seine und unsere "Ansätze" sind z.T. unterschiedlich - aber es gibt das "gemeinsame" Ziel, nämlich möglichst schnell und möglichst vielen hilfsbedürftigen Menschen weltweit eine Sehhilfe zu verschaffen, damit diese sich  "selbst" helfen können, indem sie wieder sehen und damit am Arbeitsprozess und am Leben teilhaben können.

Wo und wie Sie "als Helfer/Mitmacher/Unterstützer" dann persönlich konkret helfen, indem Sie entweder Ihre gebrauchten Brillen bei uns oder unseren Brillen-Sammelstellen abgeben oder für die Produktion günstiger EinDollarBrillen vor Ort in den bedürftigen Ländern an den Hilfsverein von Martin Aufmuth  spenden oder dort ehrenamtlich mitarbeiten, entscheiden alleine Sie - Hauptsache Sie helfen mit, dass Menschen weltweit an Sehhilfen kommen!
 

Wir haben in unserer Familie und mit unserer Gudd-Zweck-UG (Impressum) die Entscheidung getroffen, beide Wege zu gehen.

Wir sammeln mit Nachdruck und flächendeckend in Deutschland mit Unterstützung unserer Kooperationspartner und deren Brillen-Sammelstellen "gebrauchte" Brillen, um damit flexibel und schnell über seriöse und zuverlässige Partner wie den L.S.F. in aller Welt gezielte und konkrete Nachfragen nach Sehhilfen umfassend erfüllen zu können.

Gleichzeitig werden wir aber auch mit unseren bestehenden Möglichkeiten und Kontakten die Idee von Martin Aufmuth unterstützen, mit seinem Hilfsverein OneDollarBrille e.V. in den betroffenen armen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens junge Unternehmen zu gründen, die vor Ort mit einfachsten Mitteln und ohne Strom "neue Brillen" herstellen und zu ortsangepassten günstigsten Preisen (ca. 3 örtliche Tageslöhne) den Bedürftigen verkaufen.

Das erklärte Ziel von Martin Aufmuth ist es, damit eine besondere und optimierte Art von "Entwicklungshilfe" aufzubauen.
In den betroffenen armen Ländern sollen möglichst viele Klein-Unternehmen entstehen, die durch die Eigen-Produktion von neuen Brillen aus einfachen und preiswerten Materialien vor Ort Arbeitsplätze schaffen und damit eine Basis für die örtlichen Brillen-Produzenten darstellen, die eigenen Familien mit dieser Arbeit zu ernähren und gleichzeitig die schnelle und passende Brillen-Versorgung der Bevölkerung zu vertretbaren örtlichen Preisen auf Dauer sicher zu stellen.

Solange aber dieser jetzt im Aufbau befindliche und sinnvolle Weg von Martin Aufmuth noch nicht "flächendeckend" in den betroffenen armen Ländern zur Verfügung steht und damit noch nicht alle Hilfsbedürftigen mit neuen Brillen aus Eigen-Produktionen weltweit erreicht  und versorgt werden, solange hat auch das "parallele" Sammeln und die Verwertung gebrauchter Brillen über unseren Weg  BRILLEN-ohne-GRENZEN einen absoluten Sinn.


Wir haben uns selbst vor Ort in Erlangen am 14. Juli 2017 bei den Feierlichkeiten zur 5-Jahres-Feier des Vereins OneDollarBrille e.V.  umgeschaut und viele motivierte ehrenamtlichen Helfer von Martin Aufmuth persönlich kennengelernt.

Ebenso haben wir selbst bei dem INFO-Tag am 15. Juli 2017 teilgenommen, und konnten unter der fachkundigen Anleitung von ehrenamtlichen Helfern selbst lernen, wie man mit den einfachen aber sehr durchdachten Produktions-Mitteln und preiswerten Materialien funktionstüchtige neue Brillen in ansprechender Optik herstellen kann.

Da die Produktion dieser Brillen ohne Strom möglich ist, können mit dieser Methode weltweit sogar an den entlegendsten Orten neue Brillen sofort produziert und an Hilfsbedürftige zu erschwinglichen Preisen verkauft und ohne größere zeitliche Verzögerungen übergeben werden.

Wir finden diese Idee wirklich toll und unterstützungswürdig!


Hier noch einige Bilder von unserem Besuch in Erlangen beim Verein EinDollarBrille e.V.
 

v.r.n.l.:  Michaela Roos (Gudd-Zweck UG), Martin Aufmuth (Gründer und Vorstand des Vereins EinDollarBrille e.V.), Michael Roos

 

Zunächst lernt Michaela Roos (Gudd-Zweck UG)  bei der ehrenamtlichen Helferin Evi Wilfing, wie man an der Drahtbiegevorrichtung die benötigten Teile für die Brillen-Gestelle "vorbereitet" ...
 

...dann lernt Michaela Roos bei dem ehrenamtlichen Helfer Gerhard Wilfing, wie man mit Fingerfertigkeit und Training mit einfachen Hilfsmitteln aus dem Draht eine schöne EinDollarBrille "biegen" kann ... wenn Sie genau hinschauen, können Sie in ihrer Hand eine selbstgebogene EinDollarBrille erkennen ...

 

... alle Hinweise, die der Produktion einer perfekten EinDollarBrille dienen, werden gerne angenommen ... hier erläutert der ehrenamtliche Helfer Markus Feis, auf was besonders zu achten ist bei der Herstellung einer EinDollarBrille ...


Zusammenfassend können wir sagen:

Es war ein erlebnisreiches und beeindruckendes Wochenende bei Martin Aufmuth und seinen vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins  EinDollarBrille e.V., dem wir eine gute und erfolgreiche Zukunft, sowie viel Unterstützung im Interesse der hilfsbedürftigen Menschen in aller Welt wünschen.

 

Philipp Lahm verleiht der EinDollarBrille den renommierten Next Economy Award ...

... und ein aktueller Beitrag im Radio (Deutschlandfunk) ...


Vor wenigen Tagen bekam Martin Aufmuth in Düsseldorf für die EinDollarBrille den renommierten Next Economy Award verliehen.
Die Auszeichnung wurde ihm vom früheren Kapitän unserer Nationalmannschaft, Philipp Lahm, überreicht (s. Foto).
Der Preis wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung verliehen (Infos auch hier: https://www.eindollarbrille.de).

In den laufenden Projekten konnte die EinDollarBrille nun die Marke von 100.000 Brillenträgern knacken – 100.000 Menschen, die glücklich sind, dass sie endlich richtig sehen. Diese Zahl hat sich damit in nur einem Jahr verdoppelt, ein Ansporn für das kommende Jahr!

Letzte Woche durfte Martin Aufmuth auch ein paarmal im Radio über die EinDollarBrille sprechen. Einen Beitrag im Deutschlandfunk Kultur können Sie hier nachhören:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/lehrer-martin-aufmuth-erfinder-der-ein-dollar-brille-fuer.970.de.html?dram:article_id=402951 
 

EinDollarBrille e.V.
Böhmlach 22
91058 Erlangen
Fon: 0 91 31 / 92 32 803
E-Mail: info@onedollarglasses.org
Internet: www.eindollarbrille.de

 

 

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